Im Jahr 2017 erkannte das neuseeländische Parlament dem Whanganui River – nach einem langen Rechtskampf der Maori – den Status einer juristischen Person zu. Es war erst das zweite Mal in der Weltgeschichte, dass dies in Zusammenhang mit einer natürlichen Ressource geschah. Seitdem darf den Fluss niemand beeinträchtigen, ohne es ausdrücklich mit dem Volk der Maori abgesprochen zu haben. Die „Natives“ des Landes Neuseeland haben sich damit aber auch verpflichtet, auf den Fluss zu achten und ihn zu erhalten. Und der Stammesführer Ned hat es sich gleich zur Lebensaufgabe gemacht.
Der Dokumentarfilm I Am The River, the River Is Me begleitet Ned und eine von ihm geleitete Reisegruppe bei einer Kajakfahrt auf dem über 300 Kilometer langen Fluss. Eine filmische Reise, die so entschleunigend ist, dass man sich meditativ in ihr verlieren kann. Und die gleichzeitig die Chance eröffnet, viel über die Kultur der Natives zu entdecken.
Mit anschließendem moderierten Gespräch nach dem Film.