Mit dem Brandner Kasper erschuf Franz von Kobell eine lebensfrohe, bodenständige Kunstfigur. Im Jahr 1871 erschien die Geschichte in oberbayerischer Mundart. Seit dieser Zeit inspirierte sie zu verschiedenen Übersetzungen. Nun erzählt der frühere Nürnberger Regionalbischof Dr. Karl-Heinz Röhlin diese Geschichte in fränkischer Mundart und eröffnet so neue Identifikationsmöglichkeiten.
Trotz der Trauer um seine Frau und seine beiden Söhne verliert der Brandner Kasper nicht seine Lebensfreude. Auch nicht seinen Humor. Er ermutigt so dazu, die eigenen Quellen der Lebensfreude zu suchen und den Humor als Lebenshilfe zu entdecken.