Fr, 29.10. 19:30 Uhr Fortbildungen / Seminare / Vorträge

Wie wird eine Frau zur Heldin? Porträt einer Widerständigen – Sophie Scholl

„Ich bin nach wie vor der Meinung, das Beste getan zu haben, was ich gerade jetzt für mein Volk tun konnte.“ Das sagte Sophie Scholl nach ihrer Verhaftung im Februar 1943, so steht es im Protokoll der Geheimen Staatspolizei. Doch wie gelangte die 21-Jährige zu dieser Überzeugung? 1942 schrieb Sophie: „Habe ich geträumt bisher? Manchmal vielleicht. Aber ich glaube, ich bin aufgewacht.“ Was musste geschehen, damit aus einem begeisterten Hitlermädchen eine entschlossene Widerstandskämpferin wurde? Robert M. Zoske spürt dieser Frage in seinem empathischen Porträt nach. Auf der Basis neuer Quellen und bisher unveröffentlichter Dokumente zeigt er Sophie Scholl, so wie man sie bislang noch nicht kannte. Publikation: „Es reut mich nichts. Porträt einer Widerständigen“ (Berlin 2020), Promotion 2014 über Hans Scholl

Referent(en)

Robert M. Zoske, evangelischer Theologe und Historiker der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“

Ort

Klostersaal im Evangelisches Zentrum
Kapuzinerstraße 5
92318 Neumarkt