vom 10. bis 26. März 2026
Brauhaus Altdorf, Hagenhausener Str. 6, Altdorf
Di., Do. und Fr. von 14.00 – 17.00 Uhr, Sa. 10.00 – 13.00 Uhr, So. 12.00 – 17.00 Uhr
Kulturtreff & Bücherei, Baudergraben 1, Altdorf
Di. – Fr. 12.00 - 18.00 Uhr, Di. und Do. auch 10.00 - 12.00 Uhr, Sa. 21.3., 9.00 - 12.00 Uhr
gleichzeitig geöffnet an beiden Ausstellungsorten:
Di., Do., Fr., 14.00 - 17.00 Uhr + Sa., 21.3., 10.00 - 12.00 Uhr
Di., 10.3.2026, 18.00 Uhr
Ort: Brauhaus Altdorf, 90518 Altdorf
Referent: Fritz Gleiß, Politologe
"Der Malerei Tansanias fehlt es international an Aufmerksamkeit, nicht jedoch an Reife. Das zeigt nicht zuletzt die Beteiligung von drei tansanischen Meister:innen - Happy Robert, Haji Chilonga und Lute Mwakisopile - an der 60. Kunstbiennale in Venedig 2024 im ersten dort jemals gezeigten tansanischen Pavillon", so Gleiß. Mit ihren Werken, die auch zum Verkauf stehen, verschaffen die beteligten Künstler:innen, darunter auch Altmeister wie Tansanias "Picasso" Raza Mohamed und der "Rembrandt" des Landes, Muzu Sulemanji, den Besucher:innen einen Einblick in die ungeheure Vielfalt tansanischer Kulturen. "Wir verstehen das als Beitrag zur Dekolonialisierung des Denkens. Die Werke brechen mit der gängigen ,naiven'''' Perzeption bildender Kunst aus Tansania, die bis heute fast ausschließlich von der Designkunst des Malers Edward Tingatinga (1932-1972) geprägt ist", so der tansanische Ko-Kurator David Kyungu.
Sa., 14.3.2026, 20.00 Uhr
Ort: Brauhaus Altdorf, 90518 Altdorf
Film "Die Liebe in ungleichen Zeiten" mit anschließendem Gespräch anlässlich der Kunstausstellung.
Mo., 16.3.2026, 19.00 Uhr
Ort: Evang. Haus am Schloßplatz Altdorf, Schloßplatz 5, Altdorf
Referent: Volker David, Arbeits- und Sozialwissenschaftler
Aus anfänglicher Skepsis wurde Begeisterung: Die erste Begegnung mit einem Löwenrudel machte Volker David deutlich, wie faszinierend eine Foto-Safari im Rhythmus der Natur ist. Mit Geduld, Respekt vor der Tierwelt und dem Wissen erfahrener Guides eröffneten sich einzigartige Einblicke in Afrikas beeindruckende Biodiversität. Lassen Sie sich von dieser einzigartigen Tierwelt verzaubern.
Volke David schreibt: Mein erster Impuls, als ich zu einer Foto-Safari nach Afrika eingeladen wurde, war: da ist es viel zu heiß, zu gefährliche Tiere wie Schlangen, unkomfortable Infrastruktur…
Ich wurde eines Besseren belehrt! Mein Begegnung mit dem ersten Löwenrudel am Neujahrstag 1998 - grandios!
Auf Foto-Safari gehen heißt, sich in den Takt der Natur begeben und um ein gutes Foto zu machen vor allem warten…
Mein großer Respekt gegenüber den örtlichen Guides. Sie kennen sich aus und haben die richtigen Muster, um Tiere schon von weitem zu erkennen. "Alles was nicht Schilf ist, ist ein winziger Frosch!", so der der Guide in einem Mokoro im Okawango Delta.
In Tansania, dort wo wir als Altdorfer Kirchengemeinde unsere Partnergemeinde in Karatu haben, liegt der Ngorongoro Krater mit 25 km Durchmesser und einer großen, vielfältigen Wildtierpopulation am Rande der Serengeti. "Gods own zoo", wie Prof. Grizmek uns das Anfang der siebziger Jahre nahe gebracht hat. Sein Film "Die Serengeti darf nicht sterben" hat uns Europäern schon frühzeitig zum Erhalt der Biodiversität gemahnt. Lassen Sie sich von der einzigartigen Tierwelt Afrikas verzaubern!
Di., 24.3.2026, 19.00 Uhr
Ort: Brauhaus Altdorf, 90518 Altdorf
Referentin: Margarete Kern, Beauftragte für Partnerschaft, Entwicklung und Mission im Dekanat Altdorf
2025 besuchte eine Reisedelegation das Partnerdekanat Karatu in Nordtansania; ein bebilderter Bericht gibt Einblick in Begegnungen und Glaubensleben vor Ort.
Ende August bis Mitte September 2025 war eine Reisedelegation knapp zwei Wochen in unserem Altdorfer Partnerdekanat Karatu, in Nordtansania unterwegs. In dieser Zeit wurde die Gruppe in allen 15 Kirchengemeinden so wie im Krankenhaus herzlich willkommen geheißen. Margarete Kern berichtet mit Bildern und kleinen Filmausschnitten davon, was sie dort erlebt, gesehen und gehört hat. Sie gibt einen Einblick, was die Menschen in Karatu in ihrem Alltag bewegt und wie sie mit großem Gottvertrauen Gemeindeaufgaben angehen und ihr Leben gestalten.